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Mittwoch, 14. August 2013

Playstation All-Stars Battle Royale

Playstation 3 Game-Kritik #7

Der hauseigene Brawler von Sony erschien im November 2012 für die Playstation 3 und PS Vita. Das erfolgreiche Konzept von Super Smash Brothers (Nintendo) nachahmend, versammelt das Spiel 24 Charaktere aus diversen bekannten Spielen aller Sony-Konsolen.



Gameplay

Zwei bis sechs Spieler können sich gleichzeitig in einer Arena bekämpfen. Dabei gilt es, den Gegner so oft es geht zu treffen und dabei möglichst wenig selbst abzubekommen. Für jeden Treffer erhält man AP (Ability Points), welche bis zu drei Energieleisten füllen. Jede volle Leiste schaltet einen Spezialangriff frei. Erst mit einem dieser Spezialangriffe ist es möglich, einen Gegner zu besiegen. Je mehr Leisten voll sind, desto mächtiger wird der Spezialangriff - Stufe 3 bedeutet meistens den sicheren Sieg. Allerdings kann man seine AP auch wieder verlieren, und zwar durch Anti-AP-Attacken. Die verlorenen APs liegen dann in der Arena herum und können von jedem Spieler aufgehoben werden.

Dieser Unterschied zu Smash Brothers (wo andere Spieler stets nur durch das Hinauswerfen aus der Arena besiegt werden können), war für mich sehr erfrischend und positiv. Allerdings wird dies durch die Charaktere selbst wieder etwas ausgehebelt. Deren Balancing ist nämlich äußerst unrund ausgefallen. Während beispielsweise Kratos oder Raiden (Metal Gear Solid-Reihe) durch ihre standardmäßigen Flächenangriffe immens schnell AP sammeln können UND jeder ihrer Spezialangriffe mehrere Gegner ausschalten kann, ist bei anderen das Gegenteil der Fall.

Ausgewählte Charaktere

Auch wenn 24 Charaktere viel erscheinen, so ist dies im Vergleich zur verfügbaren Menge an Spielen auf den Playstation-Konsolen doch ein recht enger Rahmen.

Die Palette reicht von neueren Charakteren, wie Kratos (God of War Reihe) oder Nathan Drake (Uncharted Reihe), bis hin zu Urgesteinen, wie Sir Daniel Fortesque (Medievil) oder Sly Cooper. Ich finde, die Auswahl ist gut durchmischt und es macht wirklich viel Spaß mit Charakteren aus längst ad-acta gelegten Spielen wieder unterwegs zu sein.

Arenen

Dieser Punkt verdient eine eigene Erwähnung, da die Entwickler hier wirklich sehr kreativ waren. Jedes Spiel, aus dem ein Charakter vertreten ist, kommt auch in den Arenen vor. Hierbei ist es meistens so, dass es zu Beginn ein Thema gibt, welches sich im Laufe des Kampfes fließend in ein anderes Spiel bewegt. Beispielsweise fängt man in der bunten und flachen Welt von PaRappe the Rapper an zu kämpfen. Nach einer gewissen Zeit fallen die Kulissen um, die Musik wechselt und im Hintergrund bewegt sich ein Kampfläufer aus Killzone 3, der auch schon mal ein paar Raketensalven auf die Spieler abfeuert.

Fazit

Playstation All-Stars Battle Royale ist ein nettes und kurzweiliges Spiel für zwischendurch, oder wenn ein Freund zu Besuch kommt. Es macht Spaß, mit all den Charakteren in den unmöglichsten Szenarien zu kämpfen (wenn beispielsweise der Sackboy den Gott des Krieges verprügelt). Durch das Balancing-Problem der Charaktere wird einem der "Profi"-Weg allerdings nur wenig reizen.

Gesamtbewertung: 7 von 12 Game-Controller (Sonderwert da die normalen Kriterien hier nicht existieren)

Asgarod

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